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| H6A mit Notstromaggregat-Hänger in Tutow 1963 | G5 × Vorderansicht Abbildungen Copyright hg |
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Anmerkung 1: Dr. Kurt Brade
Vom meteorologischen Personal der „ersten Stunde“ war zweifellos Dr. Kurt Brade derjenige mit den meisten flugmeteorlogischen Erfahrungen, diente er doch als Beamter bei der Luftwaffe bis 1945 bereits am Standort Cottbus! Er konnte perfekt Praxis und Theorie vereinigen. So gelang es ihm z. B. schon 1953 eine kleine „Praktische Wetterkunde“ (mit 126 Seiten) als erstes Unterrichtsmaterial für das Basiswissen der schnell auszubildenden Flugmeteorologen drucken zu lassen. Auf seine Veranlassung erfolgte auch die Beschaffung von met. Grundlagenliteratur, u.a. von Scherhag (Neue Methoden der Wetteranalyse und Wetterprognose (1948)), Raethjen (Dynamik der Zyklonen), Teich (Segelfliegergrundlagen). Bei der Durchführung von flugtaktischen Übungen brachte er den diensthabenden Meteorologen nicht selten zum „Schwitzen“, wenn er plötzlich diesbezüglich vorbereitete Wetterkarten vorlegte, die diesen bei richtiger Interpretation zu Veränderungsvorschlägen für die Fortsetzung der Übung zwangen. Darüber hinaus gab es von ihm auch einen detaillierten Vorschlag[br], wie die meteorologische Sicherstellung im Ernstfall zu organisieren wäre und welche Probleme durch die dann fehlenden Wettermeldungen aus den westlichen Haupteinzugrichten gelöst werden müssten. Dies wurde meines Wissens auch den militärischen Vorgesetzten zur Kenntnis gebracht - ohne erkennbare Auswirkungen, da reine Ausbildungsfragen der Fliegerkräfte zunächst im Vordergrund standen. Nach 1971 kam es übrigens auf der Grundlage einer Diplomarbeit über allgemeine nachrichtentechnische Probleme zu internen meteorologischen Übungen ohne West – Wettermeldungen. Ob allerdings seine Fähigkeiten im schwierigen militärischen Entscheidungsdschungel realisierbar gewesen wären, wenn man ihn mit der Leitung des Meteorologischen Dienstes beauftragt hätte, sei dahingestellt. [br]: Dr. K. Brade: „Aufgaben und Arbeitsweise des Meteorologischen Dienstes einer Jagdfliegerdivision während der Luftverteidigung unter Berücksichtigung der besonderen Lage der DDR und unter atomaren Bedingungen“, unveröffentlicht, vor 1961. |
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Anmerkung 2: Erich Neuber
Mit dem Aufbau eines Meteorologischen Dienstes bei den geplanten Luftstreitkräften der DDR wurde Mitte 1952 Diplom Meteorologe Erich N e u b e r beauftragt. Er erwarb sich seine flugmeteorologische Ausbildung noch vor 1945, wo er an der Universität Wien in einem Sonderstudium zur Deckung des Bedarfs der Luftwaffe ausgebildet wurde. Darüber hinaus zeichnete er sich durch energisches, lautes und selbstbewusstes Auftreten aus, so dass er für diese Leitungsfunktion durchaus als geeignet erschien und als Hauptmann eingestellt wurde. Zunächst war er Einzelkämpfer beim organisatorischen Aufbau eines Meteorologischen Dienstes nach sowjetischen Vorbild, aber schon Ende 1953 wurde ihm der Zivilbeschäftigte Fritz Koppermann zur Lösung der umfangreichen materiell-technischen Aufgaben zugeteilt. Erich Neuber blieb bis 1960 als Major in dieser Funktion tätig, musste dann aber nach einem Treffen mit seinem West-Bruder aus sicherheitspolitischen Gründen entlassen werden. Er war danach im Meteorologischen Dienst der DDR in verschiedenen Leitungsfunktionen tätig, u.a. in Schwerin und an den Flugwetterwarten Berlin-Schönefeld und Dresden-Klotzsche, wo er großes Ansehen und Kompetenz besaß. Ein Zeitzeuge berichtete u.a. über Neuber: Wenn anlässlich z.B. eines Appells, zu einem Feiertag und dergleichen das ganze Kommando Luftstreitkräfte angetreten war und es sollte alles klappen, zumindest bis zur Meldung an den Chef des Stabes bzw. dessen Vertreter, dann nahm man zum Antreten Erich Neuber mit seiner lauten militärischen Stimme. Hatte man später den kleinen Schock durch den Lautstimmigen überwunden, stellte man fest, dass er ein ganz prima Mensch und Vorgesetzter war. Da er immer auf Distanz zu uns ging und wir das voll akzeptierten, kann ich mich an keine unangenehmen Situationen erinnern. Er war wohl in der Truppe unbeliebt, weil er dauernd Versetzungen vorgenommen hat bzw. musste, denn jährlich entstanden neue Flugwetterwarten, die besetzt werden mussten. |
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Anmerkung 3: Fritz Koppermann
Zum ersten Personal der Stunde Null gehörte auch Fritz Koppermann; von Beruf Elektriker. Er wurde ursprünglich als Oberleutnant eingestellt, aber wegen seiner im 2. Weltkrieg erlittenen Beinamputation nur als Zivilangestellter übernommen und dem LMD unterstellt; er blieb für relativ lange Zeit dessen einziger Mitarbeiter. Er wurde Verantwortlicher für den organisatorischen und materiellen Aufbau aller Flugwetterwarten und entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem Organisations-Genie, kannte bald alle Flugwetterwarten besser als der LMD und machte oft Unmögliches möglich. Er konnte u.a. auch als Meteorologe arbeiten – hier kam ihm offensichtlich seine Zeit als Beamter beim Reichswetterdienst zu gute - aber ebenso einen Böenschreiber montieren (z. B. in Neubrandenburg). Er spielte bis in die 70er Jahre hinein eine hervorragende Rolle bei vielen Fragen, die für die Entwicklung und das Funktionieren des MD in den LSK unentbehrlich waren. Leider führte sein Talent auch dazu, dass er später dienstliches und privates durcheinander brachte, was 1972 zu seiner Entlassung führte. |
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Anmerkung 4: Karl Jaroschinski
Zum ersten Flug-Meteorologen- Lehrgang in Pirna gehörte auch Karl Jaroschinski. Er kam von der Marine, wo er im 2. Weltkrieg auf einem U-Boot als Funker eingesetzt war. Später gelang es ihm, zu einer Küstenfunkstelle zu wechseln, wo die Überlebenschancen ungleich größer waren. Nach Lehrgangsende 1953 wurde er nach Cottbus zum Stab des Aeroklubs versetzt, wo er mit dem Aufbau einer internen Wetterwarte beauftragt war. Ihre Hauptaufgabe war neben der meteorologischen Beratung des Stabes der „Verwaltung des Aeroklubs“ die Sammlung und Weitergabe von Wetterbeobachtungen der bestehenden 3, später 4 ersten Flugplätze -Kamenz, Bautzen, Cottbus, Drewitz-. Mit der Bildung des Kommandos der Luftstreitkräfte und dessen Verlegung 1956 nach Strausberg folgte auch die Stabswetterwarte als Zentrale Flugwetterwarte dorthin, die er bis 1969 leitete. 1966 war er zusammen mit Heinz K. und zivilen Vertretern in der UdSSR zur Einweisung in das Wetter-Verschlüsselungssystem „Koralle“. Er war ein recht gutmütiger Vorgesetzter, der allerdings nicht sonderlich an der meteorologischen Beratertätigkeit interessiert war – ihm lagen mehr technisch-organisatorische Fragen, ohne sich dabei in den Vordergrund zu stellen. Ztw. verfiel er auch in den Marine-Jargon („Ausgang“ war bei ihm „Landgang“). Auch zeigte er uns, wie man z.B. im Bunker eine Metall-Leiter nach U-Bootart schnell und unfallfrei herunter zu steigen hatte. Ansonsten erfuhren seine Unterstellten kaum etwas von seiner Zeit vor 1945. Mit seiner ruhigen Art konnte er anderen durchaus helfen, wenn diese irgendwelche – auch private – Probleme oder Sorgen hatten. Er sah sehr auf Disziplin und Ordnung. Nach seiner unfreiwilligen Entlassung war er beim Met. Dienst in Potsdam in einer Nebenfunktion tätig, später kehrte er an das Wetteramt nach Weimar zurück, von dem er ja ursprünglich zusammen mit Willi Köhler auch her kam. Seine Entlassung belastete ihm noch lange seelisch sehr. |
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Anmerkung 5: Walter Kuban
Walter Kuban gehörte auf Grund seiner Vorkenntnisse als Wettertechniker bei der Wehrmacht zum ersten Lehrgang, der in einem 9 - Monate Schnellkurs vor allem durch Dr. Brade und Dr. Götz für die Aufgaben eines Flugmeteorologen ausgebildet wurde. Er bekam Ende 1953 die Funktion des Leiters der Flugwetterwarte in Kamenz (10494). Der leidenschaftliche Wetter-Fanatiker Kuban wurde später als Oberstleutnant Leiter des MD an der OHS, bevor er seinem Kettenrauchen Tribut zollen musste und Ende 1970 an Krebs verstarb. Er war auf seinem Gebiet eine Legende unter den NVA – Flugmeteorologen der ersten Stunde. Hier eine Episode zu seinen „Ausbildungsmethoden“:Die Offiziere, die nach Abschluss des zweiten Meteorologen – Lehrganges im März 1955 an die Flugwetterwarte Kamenz versetzt wurden, lernten ihren neuen Vorgesetzten, Oberleutnant Walter Kuban als einen wortkargen und z.T. mürrischen, leicht intriganten Zeitgenossen kennen. Er war mit vollem Herzen Meteorologe und lebte für und mit dem Wetter. Trotz guter meteorologischer Grundlagenausbildung und auch praktischen Übungen an der Offiziersschule hielt es Kuban für zweckmäßig, dass die „Neuen“ sich erst einmal gründlich mit den Aufgaben eines Wettertechnikers vertraut machen sollten. Dies bedeutete Wetterkarten aller Art (u.a. sogenannte „Deutschlandkarten“, absolute und relative Topographien, Temps und Drucktendenzkarten usw.) zu zeichnen sowie Wetterbeobachtungen zu verschlüsseln und auch Höhenwindmessungen durchzuführen. Anschließend mussten alle so angefertigten Karten auch selber ausgewertet und die daraus abgeleiteten Flugwetter–Vorhersagen in schriftlicher Form zusammengefasst werden.Welche hohen Anforderungen Kuban an die neuen Mitarbeiter stellte zeigte ein Ereignis, welches der Autor dieses Beitrages selbst erleben musste: Infolge Krankheit fiel eine Wettertechniker der Nachtschicht (Beginn 00 UTC) aus und kein Ersatz war kurzfristig greifbar. Mir wurde befohlen, die 00h Europa – Ausschnitt – karte zu zeichnen, d.h. alle über Fernschreiber einlaufenden Meldungen einzutragen. Daneben musste noch jede Stunde eine Wetterbeobachtung gemacht und an die Zentrale gemeldet werden. Obwohl Kuban zusicherte, die meteorologische Sicherstellung der geplanten Flug-Frühschicht selbst zu übernehmen, erschien er zur festgesetzten Zeit nicht. Was sollte ich tun? Im Interesse der Sache wertete ich meine selbst gezeichneten Unterlagen aus – und führte die meteorologische Einweisung des fliegenden Personals wie geplant durch. Niemand fiel das Problem auf. Seelenruhig erschien der Leiter der FWW zu seiner gewohnten Zeit und fand es normal, über meine – wie ich fand – „tolle Leistung“ überhaupt kein Wort zu verlieren. Ich war natürlich frustriert über soviel Ignoranz. Er hatte eben mit zwischenmenschlichen Beziehungen so seine Probleme... Allerdings war aus späterer Sicht diese harte Schule nur gut, ich selbst habe dabei richtig arbeiten gelernt, was mir später bei meiner Tätigkeit als Leiter einer Flugwettewarte doch sehr zustatten kam. Auch ich musste z.B. einen neuen Universitätsabsolventen vor seinem ersten Einsatz als Flugwetter-Meteorologe zunächst die dazu notwendigen Grundlagen seiner Arbeit beibringen. Er beherrschte zwar die Physik der Atmosphäre, konnte aber zunächst kaum eine Wetterkarte lesen und auswerten!
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Anmerkung 6: Rudi Merta
Rudi Merta gehörte zum ersten Synoptiker – Lehrgang in Pirna, der von Dr. Brade ausgebildet wurde. Er war eines der hoffnungsvollsten Talente der Abiturienten, was auch seine Delegierung von 1955 bis 1960 an die Universität in Leipzig (als einer der ersten uniformierten Studenten überhaupt) rechtfertigte. Durch die Entlassung des bisherigen LMD, Erich Neuber, wurde diese Stelle 1960 kurzfristig mit Rudi Merta besetzt – ein sehr guter Entschluss. Unter seiner Ägide entwickelte sich der MD der LSK/LV zu einem leistungsfähigen Dienst, der seine Aufgaben bei der meteorologischen Sicherstellung fast aller NVA-Bereiche erfüllen konnte. Wichtig waren für ihn dabei auch eine kontinuierliche Nachwuchsförderung, denn diese sollte überwiegend von den dafür prädestinierten Universitäten kommen (Leipzig, später Berlin). Aber auch die neuesten technischen (mikroelektronischen) Entwicklungen und Tendenzen erkannte er mit einer großen Weitsicht und es gelang ihm, vieles perspektivisch in seine Planungen aufzunehmen – da ahnten viele Bereiche noch nichts von diesen Möglichkeiten. Seine begonnene Promotion, zusammen mit OSL Werner Dietrich kam u.a. auch aus gesundheitlichen Gründen leider nicht zu einem Abschluss. Beinahe wäre seine Laufbahn als LMD bei den LSK/LV anders verlaufen. Anfang 1962 kam es auf Grund einer Beschwerde durch Dr. Mayerosch (schreibweise ?) von der Volksmarine an höchster Stelle über die fehlende Koordinierung zu Fragen der meteorologischen Sicherstellung innerhalb der Teilstreitkräfte der NVA zu einer Entscheidung. Es wurde beim MfNV eine (später so genannte) „zentrale Koordinierungsgruppe des MD der NVA“ [dv] gebildet. Ihr Leiter sollte zunächst Rudi Merta werden, da hierfür jedoch sehr gute russische (meteorologische) Sprachkenntnisse im internationalen Warschauer Vertragsbereich von Vorteil waren, fiel die Wahl auf Reiner Töppner, der 5 Jahre in Leningrad studiert hatte. Einer seiner ersten Höhepunkte in der Funktion als LMD ergab sich 1965, als er kurzfristig zu einer Wettereinschätzung zum damaligen Staatsratsvorsitzenden der DDR Walter Ulbricht befohlen wurde. Dieser hatte ein Einladung nach Ägypten erhalten, es war sein erster Staatsbesuch in das kapitalistische Ausland. Der geplante Flug nach Kairo war wegen der unklaren Freigabeprozeduren für DDR – Flugzeuge mit unplanbaren Risiken verbunden, so dass auch eine zeitaufwendigere Schiffsreise erwogen wurde. An einem Sonnabend im Februar 1965 kam eine entsprechende Aufgabenstellung an den LMD, der sofort die ZFWW mit der Erarbeitung und Zusammenstellung der flugmeteorologisch relevanten Unterlagen beauftragte. Die dafür u.a. notwendige Europakarte wurde vom Autor dieses Beitrage ausgewertet. Merta schilderte den weiteren Ablauf ungefähr so:An einem vorher festgelegten Ort erfolgte in Berlin der Umstieg von dem NVA-PKW Wartburg in ein Fahrzeug mit neutralen Kennzeichen bis zum Staatsratsgebäude. Der Begleiter von Merta war offensichtlich der Chef des Personenschutzes, denn es öffneten sich alle Türen sofort, die Posten salutierten und ohne jegliche Personen- und Sachkontrolle wurden sie vom Staatsratsvorsitzenden Walter Ulbricht in seinem Arbeitszimmer ohne Zeitverzug empfangen.Der LMD erläuterte die meteorologischen Bedingungen für die geplante Flugstrecke zum genannten Zeitpunkt. Es folgten noch einige Fragen vom zu erwartenden Klima in einer sehr sachlichen Atmosphäre. Damit war das Gespräch mit einem freundlichen Händedruck beendet und die Rückfahrt erfolgte ebenso problemlos. Oberst Merta bewahrte diese Wetterkarte noch lange als Relikt eines historischen Kontaktes auf. Der Besuch in Ägypten musste dann vorsichtshalber in 2 Etappen durchgeführt werden. Am 21.02.1965 flog die Delegation nach Dubrovnik, wo in die „Völkerfreundschaft“ umgestiegen wurde. Die Rückreise am 05. 03.1965 erfolgte zunächst wieder mit dem Schiff und der Abholung in Dubrovnik mit einer IL 18. Aus diesem Ereignis entwickelte sich eine außerordentlich hohe Wertschätzung des MD der LSK/LV. Sie zeigte sich u. a. auch darin, dass alle Flüge der Partei- Staats- und Armeeführung nur noch durch die ZFWW als flugmeteorologisches operatives Leitorgan des LMD wettermäßig auf ihre Durchführbarkeit eingeschätzt und beraten wurden. Auch bei staatlichen Feiertagen und anderen gesellschaftlichen Höhepunkten wurde diese Praxis angewandt. Eine Erkrankung führte 1982 zu seiner Entlassung aus dem militärischen Dienst, er blieb aber dem MD als ziviler Sachbearbeiter noch bis 1990 erhalten, 02/1993 verstarb er an den Folgen seiner gesundheitlichen Probleme. [DV]: siehe dazu ORDNUNG 046/9/12 vom 24. Mai 1984 |
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Anmerkung 7: Personalwerbung 1954
Ende 1953 zeichnete sich ab, dass die Teilnehmer des 2. Lehrgangs in Kamenz infolge von einigen unplanmäßigen Abgängen nicht ausreichten, um alle erforderlichen Planstellen an neuen Standorten zu besetzen – so kam es zur kurzfristigen Suche nach Abiturienten, die Interesse für die Flugmeteorologie zeigten und eventuell in den laufenden Lehrgang an der Offiziersschule noch einsteigen konnten. So stellte im Januar 1954 der Leiter des Meteorologischen Dienstes Neuber in der Dienststelle Cottbus beim Passieren der Wache fest, dass neue Wachsoldaten eingetroffen waren. Er bat einen von ihnen, er soll doch mal im Kameradenkreis nachfragen, ob Abiturienten dabei wären, die eventuell Interesse für Meteorologie hätten. Und tatsächlich, es fanden sich in der Wachkompanie zwei, die zumindest auf diese Weise hofften, dem Wachdienst zu entkommen. Nach einer Besichtigung und Kurzinformation durch Jaroschinski in der Zentralen Flugwetterwarte in Cottbus, die damals noch im Kasernenbereich der 1. Luftwaffendivision untergebracht war, unterschrieben diese beiden die Unterlagen für die Delegierung an den seit Ende 1952 laufenden Lehrgang an der Offiziers-schule. Es dauerte allerdings noch bis Mitte Mai, dann lag die Zustimmung der Kaderabteilung vor. Beide schafften es, den versäumten Unterrichtsstoff im Wesentlichen nach zu holen und bestanden die Abschlussprüfung Anfang 1955 und wurden zum Unterleutnant ernannt. |
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Anmerkung 9: Zur Entwicklung der ZFWW bis 1956 / 57
Die Einrichtung von Flugwetterwarten an den Standorten Kamenz, Bautzen, Cottbus und Drewitz war im Herbst 1953 im Wesentlichen abgeschlossen. Als die Verwaltung der VP-Luft im Herbst des gleichen Jahres von Berlin-Johannisthal an den Standort Cottbus erfolgte, kam es dort zum Aufbau einer meteorologischen Institution, die für die spezielle Wetterberatung des entstehenden Führungs- und Leitungssystems erforderlich war. Mit der Führung dieser Einrichtung wurde Karl Jaroschinski beauftragt. Die theoretisch – organisatorische Vorarbeit leistete von der Grundidee Erich Neuber nach deutschen und sowjetischen Erfahrungen. Sein wichtigster Helfer dabei war der Zivilbeschäftigte Fritz Koppermann – zuständig für alle materiellen Belange, selbstverständlich in enger Zusammenarbeit mit den entstehenden anderen militärischen Bereichen. Zwangsläufig entstand eine enge Koordination mit dem Meteorologischen Dienst der DDR in Potsdam – vor allem auf Nachrichtengebiet und relevanten zivilen Einrichtungen. Damit begann auf diesen Grundlagen die Geschichte der Zentralen Flugwetterwarte -ZFWW- mit ihrer Verantwortung im Gesamtsystem der NVA und natürlich vor allem den Luftstreitkräften. Nach Abschluss des 2. Synoptiker – Lehrganges im Februar 1955 kam ein Teil der jungen Offiziere u.a. auch nach Cottbus an die Zentrale, die sich räumlich in der Nähe der FWW des 1. Fliegeregimentes befand. Die ZFWW erhielt die Kennziffer 10491, später in Strausberg bzw. Fürstenwalde war es die 09391. Die Kennziffer 491 wurde der Divisionswetterwarte in Kolkwitz nach deren Entstehen zugeordnet. Die Hilfsführungsstelle (HFS-5) im Kdo. LSK/LV arbeitete mit der Kennung 09799. Übrigens: Der Begriff „Zentrale Flugwetterwarte“ -ZFWW- wurde offiziell mit dem RAWET 17/91 vom 05.04.1991 in „Geophysikalische Beratungsstelle Kdo 5. LwDiv“ geändert. Ab gleichen Zeitpunkt hieß die bisherige „Wetterinformationszentrale“ -WIZ- jetzt „Datenleitstelle Ost“. Am 30.03.1994, 12:00 UTC stellte die ZFWW in Fürstenwalde ihre Tätigkeit endgültig ein. Alle Mitarbeiter erhielten die Chance zur Weiterbeschäftigung – allerdings an anderen Standorten. Zum Dienstablauf:Die Station war ständig durch Wettertechniker und einem Meteorologen besetzt. Der „Meteorologe vom Dienst“ (MvD) arbeitete in 2 Schichten von 07:30 – 16:30 und von 16:30 – 07:30h. Im Nachtdienst konnte er teilweise schlafen und fing dann ab 03:00h mit dem Aufarbeiten des vorliegenden Materials an. Gegen 08:00h war dann beim „General“ eine allgemeine Wetterauskunft mit flugmeteorologischen Aspekten zu geben. Diese wurde in der Regel vom LMD Neuber gegeben, der sich nach kurzer Einweisung durch den Diensthabenden Meteorologen (DM) - wie er umbenannt wurde, um Verwechslungen mit dem Mechaniker vom Dienst auszuschließen – mit der Karte in großer Eile auf den Weg machte. Ansprechpartner waren in der Regel die Generäle Keßler und Zorn, bei deren Abwesenheit auch Oberst Lewis-Litzmann oder Wilpert u.a. Die hier geschilderten Prozeduren setzten sich im Prinzip im späteren Kdo LSK/LV bis 1990 fort.Zum Kartenmaterial:Europakarte 00 und 06 h, Temp Berlin-Tempelhof als Vergleichskurve auf großem Blatt von 03h (die damaligen Aufstiegszeiten waren 03 und 15 UTC), die absolute Topographie 500 mb (Abtop) und die relative Topographie 500/1000 mb (Retop) mit den Temperaturen und Taupunkten der 500er. Später wurde noch die 850er eingeführt, ebenfalls mit Temperaturen und Taupunkt. Die Höhenkarten zeichneten die Meteorologen, die Bodenwetterkarten sowie dreistündige Drucktendenzen Karten die Wettertechniker.Wetterbeobachtungen und Verbreitung:Sie wurden seinerzeit von 04 bis 19 h MEZ durchgeführt, alle Termine nach dem SYNOP – Code. In der 491 gab es zunächst so einen 10-Klappenschrank. Zur festgelegten Zeit X+3 (der Druck wurde ja genau zur vollen Stunde abgelesen und musste in Millibar umgerechnet werden) wurde gesteckt. Und wenn sich alle gemeldet hatten, hieß es „92 fängt an“. Dann hat jeder sein Wetter „runter gerasselt“, und alle schrieben in ein Journal mit. Nachdem noch einige Nachfragen erfolgten, wurde in Wünsdorf angeklingelt und die Meldungen (natürlich in russisch) durchgegeben. Wenn die Techniker gerade beim Kartenzeichnen waren, bediente manches mal auch der Meteorologe die Vermittlung.Zeitungswetterbericht:Für den „Kämpfer“, Vorgänger der „Volksarmee“ wurde jeden Dienstag und Freitag nachmittags für die folgenden 3 bis 4 Tage eine Vorhersage gewagt, dies blieb aber nur eine kurze Episode.Übungen:Zwischen 1955 und 1957 wurden auch einige Übungen feldmäßig durch die 491 sichergestellt. So z.B. vom 15.–22.10.1955 nach Tutow und Eggesin mit H-6 Wetterbus und Wetterfunkbetrieb. Leiter der Übung war Oberst Lewis-Litzmann. Bis Demmin erfolgte der Transport mit der Bahn. Vom 31.08.- 08.09.1956 gab es eine große Kommando-Stabsübung in Prora. Ebenfalls Bahntransport bis Demmin, dann Kfz-Marsch bis Tutow, später weiter bis Prora.
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| Erdhügel der HFS-5 Ende 1990 von Stabsgebäudeseite aus gesehen, weitere Abbildungen dazu weiter unten im II.Teil bzw. in Ansichten » Kdo. LSK / LV |
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| Das Windregistriergerät im Arbeitsraum des HFS-Meteorologen » Linke Seite: Windgeschwindigkeit (m/s), Mitte: mittlerer Windweg, Rechts: Windrichtung | Das Anzeigegerät NM-1 eingebaut in einem EGS-Pult des HFS-Meteorologen | Der Niederschlagsmelder NM-1 unmittelbar neben dem normalen Regenmesser bzw. Regenschreiber direkt neben dem Notausgang der HFS |
| Höchsttemperatur: | 37,20 am 01.08.1983 |
| Tiefsttemperatur: | -22,30 am 12.01.1987, am Erdboden (5cm) –25,00 |
| Höchste Windgeschwindigkeit: | 40 m/s aus 320 Grad am 24.11.1984 (66m-Mast) |
| Größte Schneehöhe: | 26 cm am 13.01.1987 |
| Größte Niederschlagssumme: | im Juli 1987 mit 165 l/m2 |
| 6. Revision März 2022 | ÷ hq » Korrektur einer Datumsangabe |
| 5. Revision Dezember 2010 | ÷ hg » Ergänzung Anmerkung #6 um ORDNUNG 046/9/12 |
| 4. Revision August 2010 | ÷ hg » komplette Überarbeitung / Erweiterung |
| 3. Revision Dezember 2007 | ÷ hg » formale Ergänzungen / Änderungen |
| 2. Revision Mai 2007 | ÷ hg |
| 1. Revision Dezember 2006 | ÷ hg |
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Die Militärflieger unserer Nationalen Volksarmee tragen mit Stolz an ihrer
Klassifizierungsspange das Symbol für die Anzahl der von ihnen geflogenen
Flugstunden von 500 bis 10000. Mit jedem Start war und ist bei ihnen die
Gewißheit vorhanden, daß die Bodendienste alle erforderlichen Bedingungen
geschaffen haben, die Erfüllung der befohlenen Flugaufgabe zu gewährleisten.
Andererseits ist sich der Militärflieger des Auftrages bewußt, allein oder
im Kollektiv seiner Besatzung, die tausendfachen Anstrengungen der Spezialisten
aller Richtungen durch seine Handlungen zum Erfolg zu bringen.
Diese Wechselwirkung auf der Grundlage eines unbedingten Vertrauens und einer hohen Verantwortung für die Erfüllung der Pflichten durch jeden Beteiligten bildet Charaktere mit einer hohen politischen und militärischen Zuverlässigkeit und fasziniert immer wieder neu jeden, der in die inneren Zusammenhänge Einblicke erhält. An der Spitze aller Dinge steht der Mensch, der hier prägnant die komplizierte, sich ständig entwickelnde Technik beherrscht. Davon berührt sind die Angehörigen der Stäbe, Führungsstellen und Dienste, das fliegende und technische Personal, die Spezialisten der Flugnavigation, der Meteorologie, des Nachrichtenwesens, der Funkmeß- und elektronischen Datenverarbeitung und viele andere mehr, zu denen auch all jene gehören, die militärische Flugsicherungsaufgaben erfüllen. ... W. Reinhold Stellvertreter des Ministers und Chef der Luftstreitkräfte und Luftverteidigung Auszug aus dem Vorwort zum Buch » Militärische Flugsicherung « von G. Hiemann - Militärverlag der DDR - vom 12.11.1986 |
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| Abbildung Copyright by Bundesarchiv » siehe Bildrand rechts |
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| Schulflugzeug JAK 18 |
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| Schul- und Übungsjagdflugzeug JAK 11 |
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| Jagdflugzeug MiG 15 Abbildungen Copyright by FlugRevue |
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| MiG 21 × Modifikation PFM beide Abbildungen Copyright by Wikipedia.de | MiG 29 der Ungarischen Luftstreitkräfte |
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| MI 14 der polnischen Streitkräfte | MI 24 × Modifikation CP Abbildungen Copyright by Wikipedia.de |
1952 - 1990 regionale Ämter für Meteorologie als staatliche Einrichtung des Min. des Innern bzw.
des Ministerium für Umweltschutz und Wasserwirtschaft für die Leitung und Planung der Arbeit
auf dem Gebiet der Meteorologie zur wissenschaftlichen Erforschung und Wertung der
meteorologischen Zustände und Vorgänge sowie ihrer Wechselbeziehungen zur Umwelt.
Die Zentrale des Meteorologischen Dienstes der DDR befand sich in Potsdam, Michendorfer Chaussee 23, unweit des sogenannten "Einstein-Turmes". Im Rahmen der Umstrukturierung befindet sich derzeit dort eine Einrichtung des Deutschen Wetterdienstes. Im Bild ist im Hintergrund das alte Hauptgebäude und links ein Teil des ehemaligen Instrumentenamtes zu sehen. Abbildung Copyright 1995 by DWD.de |
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| H6A am Flugplatz Neubrandenburg 1963 | G5 mit Hänger vor der ZFWW in Strausberg 1965 Abbildungen Copyright hg |
Vom Anfang bis 1978 befand sich der MD und die ZFWW im Kommando LSK / LV in Strausberg in
der inneren Zone im Stabsbereich direkt neben dem ZGS-14 im gleichen Gebäude.
Die Arbeitsbereiche lagen unmittelbar zusammen, so daß sich insbesondere ein kurzer Dienstweg
zwischen dem LMD und dem LZFWW ergab.
Siehe dazu auch die größere Darstellung des Standortes Strausberg
unter Ansichten.
Rot » Im Erdgeschoss Bereich der Arbeitsräume des LMD und seiner Mitarbeiter bis 1990, des LZFWW und der ZFWW bis 1978 Grün » Im Bereich des 1. & 2. Geschosses - entkernt - Bereich des ZGS-14 mit Führungssaal bis 1978 Gelb » Stabsgebäude mit den Arbeitsräumen des Chefs LSK / LV bis 1990 Magenta » Bereich des Schutzbauwerkes des ZWGS-14 / HFS-5 ab 1978 bis 1990. Zu erkennen ist die Erdaufschüttung auf der gewölbten Bauwerksdecke |
Dienstgebäude »U2« im Detail. Im Erdgeschoss befand sich der Bereich der
Arbeitsräume des LMD und seiner Mitarbeiter bis 1990, des LZFWW und der ZFWW
bis 1978. Im linken - hier nicht sichtbaren Teil des Gebäudes - im Bereich
des 1. & 2. Geschosses - entkernt - der ZGS-14 mit Führungssaal bis 1978.
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Ursprünglich sollte die ZFWW bei der Eröffnung des FBZ Räume im TO-01 beziehen. Und zwar im 2.Untergeschoss die Räume 237/1, 238 & 238/1. Siehe dazu auch die größere Darstellung unter Ansichten. Alles war vorbereitet: die Räume mit Wetterwartenüblichen, speziell hergestellten und angepassten Möbel ausgerüstet, alle notwendigen Kabelverbindungen gelegt und vorbereitet - teilweise sogar angeschlossen, Trainings für DM & WIZ wurden durchgeführt UND dann traf kurz vor der Eröffnung des Bauwerkes der Befehl ein, die Räume werden für etwas anderes benötigt, und es bleibt ALLES in den alten Räumen so installiert, wie vorbereitet. Dies führte doch längere Zeit zu Stress im Bereich MD / ZFWW und war sicherlich eine Entscheidung, die die ZFWW und ihr Personal sehr hart traf. In Folge wurde dann Räume des TO-02 im Bereich des Überganges zum TO-01 belegt. Für die Wetterinformationszentrale - WIZ - gab es dabei ein Zwischenspiel. Sie war vorübergehend oberirdisch im Dienstgebäude TO-03 entfaltet. Dies war zurückzuführen auf die zuvor genannten Gründe, die notwendige technische Vorbereitung der Räume im TO-02 konnte schlichtweg nicht mehr zum befohlenen Umzugstermin bewältigt werden. |
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Die ZFWW belegte die Räume 302 bis 307. Links neben dem Raum 301 folgte der Schleusenbereich des TO-02 im Bereich des unterirdischen Überganges zum TO-01. Im Raum 302 befanden sich die Arbeitsplätze des DM und des OFWD, sowie bei Bedarf für bis zu drei weitere Meteorologen. Es folgte ein kleiner Raum, hier wurden manuell Karten gezeichnet, zusätzlich befand sich hier KW-Empfangstechnik. Danach folgte der Raum 304, der Raum der WIZ. Hier waren alle wesentlichen nachrichtentechnischen Systeme konzentriert. Danach wieder ein kleiner Raum in dem die MD eigene FS-Vermittlungstechnik installiert war. Im nachfolgenden Raum 305 waren die Rechnersysteme für das Wetterinformationsystem POGODA und für das Wetterbildempfangssystem WILMA-4 untergebracht. Der nachfolgende kleine Raum 307 wurde nur bei speziellen Übungen genutzt. In ihm war dann temporär die benutzte Verschlüsselungstechnik plaziert. |
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Die Räume hier im maszstabgerechten 3D-Modell von M.Rassau dargestellt, welches auf den originalen Bauplänen von 1978 beruht. Auf der rechten Seite ist oben der Notausgang und unten rechts der Gang in Richtung Haupteingang am Kopfbau des TO-02 zu sehen. Im unteren Bereich sind Teile der nächsten 'Parallel-Röhre' zu sehen, dort war die Übertragungsstelle des FBZ entfaltet. Alle Räume wurden mehrfach im Sinne einer effektiveren Platzausnutzung im Rahmen von Revisionen umgebaut, dies besonders intensiv im Jahre 1990. Diese Räume im TO-02 wurden bis zur Bauwerkschließung beibehalten. |
Die Diensthabende Besatzung des MD im FBZ umfasste:
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Nachdem der "Fuchsbau" im November 2005 durch das Technische Hilfswerk wieder der Öffentlichkeit
zugänglich gemacht wurde, habe ich am 12.11.2005 die Möglichkeit einer Besichtigung genutzt.
Der Zugang erfolgte über den ehemaligen Lasteneingang. Der erste Eindruck war für mich nicht so schlimm wie es nach ca. 10 Jahren ohne Belüftung zu erwarten gewesen wäre. Bei dieser Gelegenheit habe ich die ehemaligen Räume der ZFWW nach ca. 20 Jahren das erste mal wieder betreten. Wie bei allen übrigen Räumen gab es auch hier keine Hinweise auf ihre frühere Nutzung. Im Vergleich zu manch anderen Räumen war hier auffällig, dass kein Gerümpel herum lag. Dr. Albrecht LZFWW von 1983 bis 1986 |
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| 6. Revision Februar 2011 | ÷ fk » Erinnerungsumschlag FBZ 1988 ergänzt |
| 5. Revision Dezember 2010 | ÷ fk » Text zum Reichswetterdienst in Potsdam ergänzt |
| 4. Revision August 2010 | ÷ fk » Urkunde aus 1953 ergänzt |
| 3. Revision April 2010 | ÷ fk » Abbildung aus Bundesarchiv ergänzt |
| 2. Revision April 2008 | ÷ fk |
| 1. Revision Dezember 2006 | ÷ fk |
![]() | Pirna 1952 / 53, Schloß 'Sonnenstein', Teilnehmer des 2. Meteorologen-Lehrganges |
![]() | Strausberg Oktober 1972, ZFWW, im Hintergrund ist die Darstellung der Wetterlage für den DH ZGS-14 zu erkennen. Solche Aufnahmen wurden damals mit den Entlassungskandidaten offiziell angefertigt und als Erinnerung übergeben |
![]() | Kamenz Jan / Feb. 1975, OHS, Teilnehmer eines Qualifizierungs-Lehrganges |
![]() | Drewitz 1980+X, JG-7/JBG-37, Teilnehmer einer der jährlichen Leitertagungen des MD |
![]() | Neubrandenburg April 1989, 3.LvD, Erinnerung » anläßlich des Ausscheidens aus dem aktiven Wehrdienst unserem Leiter des Meteorologischen Dienstes der LSK / LV Oberst R.Hinniger überreicht |
![]() | Fürstenwalde Mai 1990, FBZ, es wurde die sich erstmalig bietende Möglichkeit genutzt, den Führungskräften des MD den ZGS-14 komplett zu zeigen |
![]() | Strausberg 11.09.1993, Kdo. LSK / LV |
![]() | Fürstenwalde 05.03.1994, FBZ |